Ausstellung GewölbesaalKunstausstellungen überregionaler Bedeutung werden von Ostern bis Oktober vom Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte in den barocken Räumen der ehemaligen Amtmannwohnung und im Gewölbesaal im Westteil der Klosterkirche durchgeführt.

  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag
  • 10 Uhr bis 17 Uhr

Aktuell:

Keine Ausstellung.
Die nächste Ausstellung wir um die Osterzeit 2018 eröffnet werden.


Gezeigt wurde bisher:

Sommer in Cismar: „Ich habe einen Vogel.“
Mit dem vieldeutigen Titel „Ich habe einen Vogel“ zogen im Sommer die Bilder von Albert Christoph Reck ins Kloster Cismar ein. Vom 9. April bis 29. Oktober 2017 zeigte das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in seiner Ostholsteinischen Dependance die ausdrucksstarken Arbeiten des Hamburgers.

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Diether Kressel - Selbst im Glashaus

Diether Kressel – Selbst im Glashaus

Diether Kressel
Das Lebenswerk des Hamburger Künstlers Diether Kressel stand im Mittelpunkt des  Ausstellungssommers in Kloster Cismar – der Dependance des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte.
Vom 20. März bis 30. Oktober 2016 wurden mehr als 40 Gemälde und 100 Zeichnungen und Graphiken in beiden Etagen der barocken Ausstellungsräume des Klosters gezeigt. Dabei spannte sich der Bogen von den buchstäblichen Gartenbildern um Gewächshaus, Rasenmäher und Blumensträußen auch in das übrige Werk des Künstlers, das von Vergänglichkeit, Jazz und Erotik in nostalgischem Kontext geprägt ist.

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>>Faltblatt zur Ausstellung


Georg Tappert, Karneval

Georg Tappert, Karneval

Georg Tappert und sein Schüler Ernst Straßner
Das Kloster Cismar lud im Jahr 2015 zur Entdeckungsreise in die Welt des bedeutenden Expressionisten Georg Tappert (1880 bis 1957) und seines 1905 in Eisfeld geborenen und 1991 in Braunschweig gestorbenen Schülers Straßner ein.
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>>Begleitprogramm


Fussmann 29142014 war in Cismar zwei Männern gewidmet, die das Leben und Arbeiten in zwei Welten verbindet: Großstadt und Land. Bei Klaus Fußmann ist es das quirlige Berlin und das beschauliche Angeliter Land, bei Manfred Besser bestehen das hanseatische Elb-Hamburg und die ruhige Nordheide nebeneinander. Bis 26. Oktober 2014 stellten beide in den Räumen des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte aus.


Künstlerleben zwischen Brandenburg und Sylt,
vom 28.Juli bis zum 20.Oktober 2013 in den Ausstellungsräumen des Kloster Cismar
Am 20. April 2013 wäre der in Brandenburg wie auch Schleswig-Holstein gleichermaßen bekannte Maler Siegward Sprotte 100 Jahre alt geworden. Dies nimmt die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf zum Anlass, in seiner Dependance Kloster Cismar vom 28. Juli bis 20. Oktober eine große Sprotte-Ausstellung zu zeigen. Die Sprotte-Retrospektive ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte. In diesem Jahr (20. April 2013) wäre der Künstler Siegward Sprotte 100 Jahre alt geworden. Für die 1992 in Potsdam gegründete Sprotte-Stiftung und das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf ist dies der Anlass, das Lebenswerk des gebürtigen Brandenburgers, der sein halbe Leben auf der schleswig-holsteinischen Ferieninsel Sylt verbrachte, in einer großen Ausstellung zu würdigen.
Sprotte absolvierte 1931 das Abitur am Realgymnasium in Potsdam und studierte ab dem selben Jahr in Berlin an der Preußischen Akademie der Künste (bis 1939), unter anderem bei Emil Orlik, Kurt Wehlte und Maximilian Klewer.
In Werder (Havel) war er ein Meisterschüler von Karl Hagemeister (1848 – 1933). Sprotte verbrachte ab 1945 die Hälfte des Jahres in Kampen auf der Insel Sylt, wo sich auch sein Atelier und die Ausstellungsgalerie befanden. Er lebte und arbeitete immer aber auch in Italien, Frankreich und auf Madeira.
Siegward Sprotte wurde durch Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Emil Nolde, Rolf Nesch und Hans Hartung geprägt.


Das Lebenswerk von Albert Schindehütte, vom 24.März bis zum 17.Juli 2013 in den Ausstellungsräumen des Kloster Cismar
Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zeigt in Kloster Cismar „Des Raben Wunderhorn“ Albert Schindehütte. Zeichnungen, Radierungen und Holzschnitte aus 50 Jahren
Der Titel „Des Raben Wunderhorn“ ist gleichzeitig Konzept der Ausstellung, denn im Kloster Cismar sind Werke von Albert Schindehütte zu sehen, die mit Radierung, Zeichnung und Holzschnitt (aus 50 Jahren) ein breites Spektrum umfassen. Die Anspielung auf die Liedersammlung „Des Knaben Wunderhorn“ des Romantikers Brentano darf als Hinweis auf den Raben Schindehütte verstanden werden, der mit der Zeichenfeder im Schnabel oder an der langen Leine einer Fee das Füllhorn seiner zeichnerischen Poesie ausschüttet. Der 74jährige Künstler ist 1963 Mitbegründer der Werkstatt Rixdorfer Drucke in Berlin. Später zieht er nach Hamburg, Övelgönne, wo er wohnt und arbeitet. Neben seinen Radierungen, Lithografien und Holzschnitten wird das Zeichnen zu seiner großen Leidenschaft. Besonders nah fühlt sich Schindehütte der deutschen Romantik. Die Geschichten und Gedichte großer Literaten des 19. Jahrhunderts wie Lewis Carroll, Edgar Allan Poe, Heinrich Hoffmann (Struwwelpeter), Hans Christian Andersen und den Brüdern Grimm inspirieren ihn in den achtziger Jahren zu Zeichnungen und Kalligraphien, ausgeführt mit Pinsel, Feder und farbiger Tusche. Im Kloster Cismar werden neben Zeichnungen und Radierungen Riesen-Holzschnitte gezeigt, wie es sie seit Grieshaber nicht mehr gegeben hat.
Text: Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf


Karin Székessy „Bell‘ ami“
Die zweite große Ausstellung in Cismar präsentierte bis zum 21. Oktober 2012 „Bell‘ ami“, das Projekt der in Hamburg lebenden Fotografin Karin Székessy, die sich in diesen Arbeiten mit den Beziehungen zwischen Hund und Mensch auseinandergesetzt hat.


„Inspirationsquelle Musik. Rudolf Jahns – Gemälde und Zeichnungen“
Mit Rudolf Jahns wurde bis Juli 2012 ein Klassiker der Moderne in den Ausstellungsräumen des Klosters gezeigt.
Bild: Rudolf Jahns, Frauen am Strand, 1928
Rudolf Jahns künstlerisches Schaffen erstreckt sich über mehr als sechs Jahrzehnte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Anfang der 1980er Jahre. 1919, nach einem kurzen expressionistisch und kubistisch geprägten Aufbruch in seiner Malerei, widmet er sich der analytischen Formensprache des Konstruktivismus.
Text und Bild: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloß Gottorf


Ausstellung der Künstlerinnengemeinschaft GEDOK.
Die GEDOK ist der Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V., das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Sparten. 2011 wurde eine Auswahl ihrer Arbeiten im Kloster Cismar gezeigt.
Quelle: gedok-sh.de


Bis zum 31.Oktober 2010 wurde gezeigt: Bilder eines Dichters. Christoph Meckel


Klaus Fußmann. Das graphische Werk 2005 bis 2010
Die gesamte graphische Produktion Fußmanns der letzten fünf Jahre, etwa 100 Blätter, zumeist farbige Radierungen und Aquatinten, Litographien und Linolschnitte, sowie bisher vom Künstler zurückgehaltene Gemälde wurden erstmals im Kloster Cismar der Öffentlichkeit präsentiert.


Bis zum 25.Oktober 2009 wurde eine Auswahl der Horst Janssen Sammlung der „Stiftung Schloss Gottorf“, die etwa 800 Blätter umfasst, in den barocken Räumen und dem Gewölbesaal des Klosters ausgestellt. Der in Hamburg geborene Künstler würde am 14. November 2009 achtzig Jahre alt.